Der Ipf
Die Stadt liegt ihm buchstäblich zu Füßen - dem Ipf, diesem merkwürdigen Tafelberg, dessen Silhouette man schon von weitem sieht.
Das 210 Meter über der Sechtaniederung gelegene Gipfelplateau des Ipf bot durch seine nach Norden, Westen und Süden steil abfallenden Flanken hervorragenden Schutz. Zur Zeit der spätbronzezeitlichen Urnenfelderkultur entstanden ausgedehnte, mächtige Wall- und Grabensysteme, die das Plateau und besonders die Ostflanke schützten.
In den Wällen befinden sich Reste von bis zu fünf Meter breiten Steinmauern mit Holzeinbauten, in verschiedenen Techniken, die sich nur teilweise datieren lassen. Auf dem Gipfelplateau befinden sich Befestigungsanlagen, die bereits während der Spätbronzezeit errichtet wurden.

Naturräumlich ist der Ipf der östlichste Ausläufer der Schwäbischen Alb und besteht aus Braun- und Weißjuraschichten.
Aufgrund der landschaftlichen und kulturellgeschichtlichen Bedeutung steht der Ipf unter Naturschutz.
Aufgrund der landschaftlichen und kulturellgeschichtlichen Bedeutung steht der Ipf unter Naturschutz.
- 01: Museum im Seelhaus in Bopfingen und archäologischer Weg "Westlicher Riesrand"
- 02: Opie - Römisches Kastell und Zivilsiedlung in Oberdorf
- 03: Hallstattzeitliche Grabhügelgruppe im Wald bei Meisterstall
- 04: Spätkeltische Viereckschanze bei Jagstheim, Gemeinde Kirchheim am Ries
- 05: Vorgeschichtliche Befestigungsanlagen auf dem Ipf - Zeugnisse eines bronze- und eisenzeitlichen Zentrums
- 06: Ruine Flochberg - Eine staufische Burganlage des Hochmittelalters
- 07: Siedlungstopographie im Egertal: Keltische Siedlungen und eine Viereckschanze
- 08: Grabhügel und Brandgräber der mittleren Hallstattzeit des 7. J.v.C. des Ortsteils Trochtelfingen von Bopfingen.
- 09: Trochtelfingen. Die mittelalterliche Burgstätte und das Wasserschloss.
- 10: Goldbergmuseum in Goldburghausen und archäologischer Weg "Westlicher Riesrand"
- 11: Der Goldberg: eine bedeutende prähistorische Höhensiedlung
- 12: Zur früheren Ortsgeschichte von Kirchheim: die Martinskirche
- 13: Die alamannischen Wurzeln von Kirchheim: das Gräberfeld bei der Schule
- 14: Die Klosteranlage von Kirchheim
- 15: Parkplatz Riesblick. Zur vorgeschichtlichen und römischen Besiedlung des Ries
- 16: Vorgeschichtliche Grabhügel beim Heerhof, Gemeinde Kirchheim
- 17: Der römische Gutshof bei den Ofnet-Höhlen, Gemarkung Holheim, Stadt Nördlingen
- 18: Die Ofnet-Höhlen
- 19: Urnenfeldverzeichnis Siedlungsreste des 12.-10. Jahrhunderts v. Chr. bei Riesbürg-Pflaumenloch


















